Produktabbildungen des Herstellers, teils mit eigenen Werbeaussagen – für unsere Einschätzung im Text daneben zählen Datenblatt und ausgewertete Rezensionen.
Clatronic Mobile Klimaanlage CL 3750, 3-in-1 mit 12.000 BTU und WLAN-Steuerung
Monoblock mit 3,5 kW (12.000 BTU/h) und Energieeffizienzklasse A laut Datenblatt, mit WLAN-Steuerung, Nachtmodus und 24-Stunden-Timer; 65 dB(A) laut Datenblatt, und die Rezensionen beschreiben das Betriebsgeräusch überwiegend als störend.
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Unsere Bewertung
Vorteile
- Die Kühlwirkung wird in vier Rezensionen bestätigt – eine senkt die Raumtemperatur bei 32 °C draußen binnen 15 Minuten von über 28 °C auf 24 °C, eine zweite beschreibt einen Raum von 50 m² als schnell heruntergekühlt, eine dritte nennt die Kühlleistung „mehr als gut“
- Die Entfeuchtung ist laut einer ausführlichen Rezension die Stärke des Geräts: In einem Dachgeschossraum mit 4,7 m Deckenhöhe senkte sie im Entfeuchtungsbetrieb die Luftfeuchtigkeit um 25 %, bei 38 °C Außentemperatur und laufender Technik im Raum
- Dauerbetrieb ohne Behälterleeren ist möglich: Zwei Rezensionen führen das Kondenswasser über einen Schlauch ab, eine davon nennt das Gerät ausdrücklich dauerbetriebstauglich
- Die Bedienung am Gerät funktioniert laut der Rezension, die die App scharf kritisiert, einwandfrei; eine weitere Rezension nennt das mitgelieferte Fenster-Anschluss-Set solide
- Zwei Rezensionen loben das Preis-Leistungs-Verhältnis ausdrücklich – beide stammen allerdings aus dem Jahr 2020 und beziehen sich damit auf einen anderen Preisstand als den heutigen
Nachteile
- Das Betriebsgeräusch ist der häufigste Kritikpunkt: Sieben der zehn ausgewerteten Rezensionen äußern sich dazu, vier davon klar negativ. Eine nennt das Gerät „richtig laut, auch im Low oder Sleep Modus“ und hält den Datenblattwert von 65 dB(A) für zu niedrig angesetzt, eine zweite beschreibt ein Geräusch „wie Eisenschrott“, das sich im Nachtmodus nicht ändert
- Eine Rezension beschreibt einen niederfrequenten Pfeifton, der je nach Stellplatz durch Resonanz entsteht, noch im Nachbarraum zu hören ist und Kopfschmerzen verursacht – sie erwägt deshalb die Rücksendung. Kein anderes Gerät dieses Vergleichs trägt diesen Befund
- Die App-Steuerung enttäuscht in zwei Rezensionen: Die Einrichtung gelingt laut einer nur entgegen der Anleitung und über den WLAN-Zugangspunkt des Geräts, danach reagiert es auf Befehle verzögert oder gar nicht; eine zweite Rezension bekam trotz mehrerer Versuche keine Verbindung zu einem Sprachassistenten
- Der Schlauch für das Kondenswasser sitzt laut einer Rezension nur scheinbar fest und fällt nach einigen Stunden ab; sie empfiehlt Kabelbinder mit 3,2 mm, die nicht mitgeliefert werden. Bei einer weiteren Rezension sammelte sich das Wasser durch eine Blockade im Gerät und lief auf den Holzboden
- Der Abluftschlauch ist laut zwei Rezensionen sehr dünn und nicht isoliert und wird im Betrieb heiß; weil die Umgebungsluft laut einer Rezension direkt daneben angesaugt wird, zweifelt sie die Energieeffizienzklasse A ausdrücklich an
- Die Temperaturanzeige stimmt laut einer Rezension nur direkt nach einem Neustart und liegt danach 4 °C zu hoch – im Nachtmodus mit ansteigender Zieltemperatur fällt das besonders ins Gewicht. Eine weitere Rezension konnte die Zieltemperatur gar nicht verstellen und bemängelt, dass die Produktbeschreibung den einstellbaren Bereich nicht nennt
- Es ist das teuerste Gerät dieses Vergleichs, und die Flächenangabe des Datenblatts von 110 m² ist für diese Leistungsklasse nicht zu halten – eine Rezension nennt die Kühlung für 35 m² nur knapp ausreichend
Unsere Einschätzung im Detail
Das Clatronic CL 3750 ist ein Monoblock mit 3,5 kW (12.000 BTU/h) Kühlleistung laut Datenblatt und damit das zweitstärkste Gerät dieses Vergleichs. Es besetzt die Leistungsklasse zwischen 2,9 und 4,1 kW, die bisher kein Gerät abdeckte. Bedient wird es über Sensor-Touch-Bedienfeld, Fernbedienung und eine App über WLAN; das Datenblatt weist 65 dB(A), 1.345 W Leistungsaufnahme und Energieeffizienzklasse A aus.
Montage und Inbetriebnahme
Der Aufbau fällt in den Rezensionen unterschiedlich aus. Eine nennt das mitgelieferte Fenster-Anschluss-Set solide, eine zweite hat ihren Wohnraum mit dem Schiebefenster-Set abgedichtet und dafür den Abluftschlauch um zwei Meter verlängert. Eine dritte beschreibt die Montage dagegen als sehr komplex, das Gerät danach als nicht betriebsbereit und bemängelt zusätzlich den Platzbedarf. Der Abluftschlauch ist laut zwei Rezensionen sehr dünn und nicht isoliert und wird im Betrieb heiß – je kürzer er verlegt wird, desto weniger Wärme gibt er in den Raum zurück. Der Schlauch für das Kondenswasser sitzt laut einer Rezension nur scheinbar fest und fällt nach einigen Stunden ab; sie behilft sich mit Kabelbindern, die nicht mitgeliefert werden.
Kühlwirkung im Alltag
Die Kühlwirkung belegen die Rezensionen mit Zahlen. Eine senkt bei 32 °C Außentemperatur die Raumtemperatur in 15 Minuten von über 28 °C auf 24 °C und traut dem Gerät ihren Wohnraum mit 40 m² zu, eine zweite beschreibt einen Raum von 50 m² als schnell heruntergekühlt, eine dritte nennt die Kühlleistung „mehr als gut“. Zurückhaltender fällt die Rückmeldung aus einem Dachgeschoss aus: Dort hält eine Rezension bei 38 °C draußen, vier Personen und laufender Technik die Höchsttemperatur um 5 °C unter dem Wert ohne Gerät – für die Deckenhöhe von 4,7 m ein Ergebnis, das dieselbe Rezension ausdrücklich für gut hält. Eine Rezension widerspricht und nennt die Kühlung für 35 m² nur knapp ausreichend. Die Flächenangabe des Datenblatts von 110 m² ist damit nicht zu halten; unsere Kaufberatung ordnet 12.000 BTU/h bei 28 bis 38 m² ein.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Das Betriebsgeräusch ist der durchgehende Kritikpunkt. Das Datenblatt nennt 65 dB(A) – zusammen mit vier weiteren Geräten der höchste Wert dieses Vergleichs –, und sieben der zehn ausgewerteten Rezensionen äußern sich dazu, vier davon klar negativ. Eine nennt das Gerät „richtig laut, auch im Low oder Sleep Modus“ und hält den Datenblattwert für zu niedrig angesetzt, eine zweite beschreibt ein Geräusch „wie Eisenschrott“, das sich im Nachtmodus nicht ändert, und hat das Gerät deshalb abgeschaltet. Dazu kommt ein Befund, den kein anderes Gerät dieses Vergleichs trägt: Eine Rezension beschreibt einen niederfrequenten Pfeifton, der je nach Stellplatz durch Resonanz entsteht, noch im Nachbarraum zu hören ist und Kopfschmerzen verursacht. Zwei Rezensionen halten gegen – eine nennt die Geräuschentwicklung überschaubar, eine zweite das Gerät bei voller Leistung laut, im Nachtmodus aber sehr leise. Von Defekten berichten zwei Rezensionen: Bei einer lief Wasser durch eine Blockade im Gerät auf den Holzboden, eine zweite ließ sich nach der Montage nicht in Betrieb nehmen.
Technische Daten und Verarbeitung
Das Datenblatt nennt 1.345 W Leistungsaufnahme und Energieeffizienzklasse A; daraus errechnet sich ein EER von 2,6, ein Wechselrichter ist nicht verbaut. Die 1.345 W sind die höchste belastbare Leistungsaufnahme dieses Vergleichs, unter Volllast rund 1,3 kWh je Betriebsstunde. Den SEER-Wert von 8,91 haben wir nicht herangezogen – er passt nicht zur europäischen Skala. Maße, Gewicht und Kältemittel weist das Datenblatt nicht aus.
Für wen eignet sich das Gerät?
Geeignet für Wohnräume und Dachgeschosse von etwa 28 bis 38 m², in denen Kühlleistung und Entfeuchtung zählen und das Betriebsgeräusch eine geringe Rolle spielt. Für Schlafzimmer und Büro führen wir das Gerät nicht: 65 dB(A) sind der höchste Datenblattwert dieses Vergleichs, und zwei Rezensionen beschreiben den Nachtmodus als praktisch wirkungslos. Wer auf die App-Steuerung baut, sollte die Rückmeldungen dazu lesen – eine Rezension beschreibt die Einrichtung als mühsam und die Reaktion auf Befehle als unzuverlässig. Es ist außerdem das teuerste Gerät dieses Vergleichs.
Ausstattung im Überblick
- 3,5 kW (12.000 BTU/h) Kühlleistung laut Datenblatt, dazu Entfeuchten und Ventilieren; der Luftdurchsatz liegt laut Hersteller bei bis zu 450 m³/h
- 65 dB(A) laut Datenblatt – zusammen mit vier weiteren Geräten der höchste Wert dieses Vergleichs
- Energieeffizienzklasse A und 1.345 W Leistungsaufnahme laut Datenblatt; daraus errechnet sich ein EER von 2,6, ein Wechselrichter ist nicht verbaut
- Bedienung über Sensor-Touch-Bedienfeld, Fernbedienung und App über WLAN; laut Hersteller lässt sich das Gerät auch ohne WLAN vollständig am Gerät bedienen
- Nachtmodus, 24-Stunden-Timer und automatische Swing-Funktion laut Hersteller, Betriebsmodi Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren
- Mehrfachfilter aus Aktivkohle- und Vorfilter laut Datenblatt; das Kondenswasser sammelt sich in einem Behälter, der sich laut zwei Rezensionen über einen Schlauch dauerhaft entleeren lässt
Drei Fragen stellen sich bei praktisch jedem Gerät dieser Klasse, unabhängig vom Modell: Wie laut ist der Betrieb wirklich (Lautstärke und Schlafzimmer), wie kommt der Abluftschlauch ans Fenster (Abluftschlauch und Fensterabdichtung) und was kostet eine Stunde Betrieb (Stromverbrauch berechnen).
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Zu diesem Gerät gibt es in unserem Vergleich keine Alternative mit ähnlicher Kühlleistung – die drei folgenden liegen am nächsten, unterscheiden sich aber deutlich in der Leistungsklasse:
DREO Klimaanlage Mobil, 10.000 BTU Tragbares Klimagerät für Schlafzimmer, AC515S
SereneLife Mobile Klimaanlage 4,1 kW 14000 BTU – Kleine Klimaanlage für Zimmer bis 46 m²
Midea Mobiles Klimagerät Silent Cool 26 Pro WF, 3-in-1 mit 9.000 BTU für Räume bis 32 m²
Fazit der Redaktion
Clatronic CL 3750 kühlt und entfeuchtet laut den ausgewerteten Rezensionen kräftig und besetzt die bisher offene Leistungsklasse um 3,5 kW – dafür ist es das teuerste Gerät dieses Vergleichs, und sein Betriebsgeräusch ist der am häufigsten genannte Kritikpunkt.
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