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24 Antworten rund um mobile Klimageräte

Kompakte Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf einer mobilen Klimaanlage am häufigsten gestellt werden – von der passenden Kühlleistung über Lautstärke und Stromverbrauch bis zum Abluftschlauch. Nach Themenbereich sortiert; über die Filter unten lässt sich gezielt ein einzelner Bereich anzeigen.

Die Geräte in diesem Vergleich, die der Hersteller für rund 20 bis 25 m² ausweist, liegen bei 2,1 kW – je nach Hersteller als 7.000 oder 8.000 BTU/h angegeben. Für einen normal gedämmten Raum mit üblicher Fensterfläche ist das die passende Größe. Bei Südlage, Dachschräge, viel Glas oder mehreren Personen im Raum planen Sie eine Leistungsklasse mehr ein. Die vollständige Rechnung mit allen Zuschlägen steht in unserer Kaufberatung.

Nein. Ein mobiles Klimagerät kühlt den Raum, in dem es steht, und auch nur so weit, wie seine Kühlleistung zur Raumgröße passt. Die Herstellerangaben in diesem Vergleich reichen von 12 m² bis 46 m² – jeweils für einen Raum mit geschlossener Tür. Ein Datenblatt nennt sogar 110 m²; die Rezensionen zu diesem Gerät stützen den Wert nicht. Für mehrere Zimmer brauchen Sie mehrere Geräte oder eine fest installierte Anlage.

Auf vier Angaben: Kühlleistung in kW im Verhältnis zur Raumgröße, Geräuschpegel in dB(A), Leistungsaufnahme in W – und darauf, ob eine Fensterabdichtung für Ihren Fenstertyp beiliegt. Der letzte Punkt wird am häufigsten unterschätzt: In den ausgewerteten Rezensionen ist eine nicht passende Fensterabdichtung neben der Lautstärke einer der beiden häufigsten Kritikpunkte über alle Geräte hinweg. Die Punkte im Einzelnen führt die Kaufberatung auf.

Mobile Klimageräte sind Saisonware: Gekauft werden sie überwiegend in den Hitzemonaten. Außerhalb dieser Zeit ist die Auswahl größer und Sie stehen nicht unter Zeitdruck – ein Gerät, das im Juli gebraucht wird, sollte im Juli bereits im Keller stehen. Auch die Lieferzeit gehört in die Rechnung: Die meisten Geräte in diesem Vergleich weist Amazon mit mehreren Monaten Lieferzeit aus, bei drei Geräten sind es 6 bis 7 Monate. Ein Gerät ist laut Amazon auf Lager, ein zweites in 11 bis 12 Tagen lieferbar; für unsere Empfehlung selbst wies der Abruf keine Lieferzeit aus – prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit direkt bei Amazon, bevor Sie kaufen.

Nein. Jedes Kühlgerät muss die entzogene Wärme irgendwohin abgeben; ohne Abluftschlauch bliebe sie im Raum. Geräte, die ohne Schlauch auskommen, sind Luftkühler: Sie verdunsten Wasser, senken die Temperatur nur um wenige Grad und erhöhen dabei die Luftfeuchtigkeit. Alle Geräte in diesem Vergleich arbeiten mit Abluftschlauch. Warum das physikalisch nicht anders geht, steht unter Bauarten.

Beim Monoblock sitzt die gesamte Technik in einem Gehäuse im Raum, die warme Abluft geht über einen Schlauch nach draußen. Beim mobilen Splitgerät hängt der Verdichter in einer zweiten Einheit vor dem Fenster – der lauteste Teil verlässt damit den Raum. Mobile Splitgeräte sind auf dem deutschen Markt selten; in unserer Recherche blieb kein Gerät dieser Bauart mit belastbaren Angaben übrig, alle Geräte in diesem Vergleich sind deshalb Monoblöcke. Beide Bauarten im Detail: Monoblock, Zweischlauchgerät und mobiles Splitgerät.

Ein Zweischlauchgerät holt die Luft zum Kühlen des Verdichters über einen zweiten Schlauch von draußen, statt sie dem Raum zu entnehmen. Dadurch entsteht kein Unterdruck, der warme Luft durch jede Ritze nachzieht – der bauartbedingte Schwachpunkt der Einschlauchgeräte. Angeboten werden solche Geräte nur vereinzelt; in unserer Auswahl ist keines vertreten.

Nein. Ein Luftkühler bläst Luft über ein feuchtes Element und senkt die Temperatur um wenige Grad, während die Luftfeuchtigkeit steigt. Ein mobiles Klimagerät entzieht dem Raum die Wärme über einen Kältekreislauf und führt sie durch den Abluftschlauch nach draußen. Luftkühler stehen deshalb nicht in diesem Vergleich – sie gehören in eine andere Geräteklasse. Die Abgrenzung im Einzelnen steht unter Bauarten.

Bei einem Monoblock steht der Verdichter im Raum, deshalb sind diese Geräte hörbar. Die für diesen Vergleich herangezogenen Datenblattwerte reichen von 57 dB(A) bis 65 dB(A), die Mehrzahl liegt bei 61 bis 65 dB(A). Bei einem Gerät nennt das Datenblatt zusätzlich eine niedrigere Schalldruck-Kennzahl von 45 dB(A); nennt ein Datenblatt zwei Messgrößen, zählt für die Einordnung die höhere. In den ausgewerteten Rezensionen kommt die Lautstärke bei fast jedem Gerät zur Sprache – wer Ruhe braucht, sollte diesen Wert vor der Kühlleistung prüfen. Was dB(A) bedeuten und warum Datenblätter zwei Werte nennen, erklärt der Ratgeber zu leisen mobilen Klimageräten.

Als Anhaltspunkt eignet sich die Teilnote Lautstärke besser als ein einzelner Datenblattwert: Sie fasst dB(A)-Wert, Nachtmodus und Rückmeldungen aus den Rezensionen zusammen. Zwei Geräte in diesem Vergleich führen den Einsatzort Schlafzimmer. DREO Klimaanlage Mobil AC318S erreicht zugleich die beste Teilnote Lautstärke im gesamten Feld (siehe Ratgeber zu leisen Geräten). Midea Silent Cool 26 Pro WF trägt mit 57 dB(A) den niedrigsten Datenblattwert des Vergleichs und die zweitbeste Teilnote, hat aber einen eigenen Vorbehalt: Vier Rezensionen berichten von klappernder Kunststoffverkleidung, und eine davon hält das Gerät allein deshalb fürs Schlafzimmer für zu laut. CREATE SILKAIR 5000 erreicht die dritte Teilnote in dieser Reihe, ist aber für Büro und kleine Räume ausgelegt – die eigene Produktseite rät für größere Schlafzimmer davon ab. Unter 60 dB(A) weisen nur zwei Datenblätter aus, beide mit 57 dB(A); das zweite davon gehört einem Gerät, das in den ausgewerteten Rezensionen überwiegend als laut beschrieben wird und den Einsatzort deshalb nicht führt. Auch die beiden geführten Geräte bleiben fürs Schlafzimmer nur eingeschränkt geeignet.

Ein Nachtmodus drosselt Lüfterstufe und Luftstrom, dimmt das Display und hebt die Zieltemperatur langsam an. Das senkt Geräuschpegel und Verbrauch, kühlt dafür langsamer. Wie stark der Effekt ausfällt, unterscheidet sich deutlich: In den ausgewerteten Rezensionen wird er bei zwei Geräten als praktisch wirkungslos beschrieben, bei anderen als ausreichend für ungestörten Schlaf. Was ein Nachtmodus leistet und was nicht, steht bei den leisen Geräten.

Technisch spricht nichts dagegen, und die meisten Geräte in diesem Vergleich haben einen 24-Stunden-Timer, mit dem sich die Laufzeit begrenzen lässt. Zwei Gründe sprechen dafür, ihn zu nutzen: der Geräuschpegel und der Verbrauch. Ein Gerät mit 800 W kommt in acht Stunden Volllast auf rund 6,4 kWh.

Maßgeblich ist die Leistungsaufnahme im Datenblatt. Bei den meisten Geräten in diesem Vergleich reicht sie von 550 W bis 1.345 W, das sind 0,55 bis 1,35 kWh je Stunde unter Volllast. Eine Ausnahme ist ein Gerät, dessen Datenblatt 3.500 W ausweist – eine eigene Verbrauchsmessung in einer Rezension liegt dagegen bei rund 1,1 kWh je Stunde und stimmt laut derselben Rezension mit dem auf dem Gerät aufgedruckten Wert überein, was gegen den höheren Datenblattwert spricht. Sobald die Zieltemperatur erreicht ist, taktet der Verdichter ab und der Durchschnittsverbrauch liegt darunter. Die Umrechnung samt Kostenbeispielen steht im Ratgeber Stromverbrauch.

Rechnen Sie mit Ihrem eigenen Arbeitspreis: Verbrauch in kWh mal Preis je Kilowattstunde. Bei angenommenen 0,35 € je Kilowattstunde kostet eine Stunde unter Volllast bei den meisten Geräten je nach Modell zwischen 0,19 € und 0,35 €; bei dem einen Gerät mit dem ungewöhnlich hohen Datenblattwert (3.500 W) wären es rechnerisch rund 1,23 €, wobei eine Rezension mit eigener Verbrauchsmessung einen deutlich niedrigeren, mit dem Gerätetypenschild übereinstimmenden Wert nahelegt – Details dazu in der Einschätzung des Geräts. Über eine Hitzewoche mit acht Stunden Betrieb am Tag summiert sich das auf einen zweistelligen Betrag.

Für mobile Geräte reicht die Skala von A+++ bis D; in der Praxis bewegt sich fast alles um Klasse A. Auffällig ist, wie selten die Klasse überhaupt genannt wird: In diesem Vergleich weisen genau drei Datenblätter eine Energieeffizienzklasse aus – alle drei Klasse A –, bei einem weiteren Gerät steht sie nur auf dem separat abgebildeten EU-Energielabel (ebenfalls Klasse A, EER 2,6). Wo die Angabe fehlt, hilft das Verhältnis von Leistungsaufnahme zu Kühlleistung – 800 W für 2,2 kW sind besser als 902 W für 2,1 kW.

Drei Hebel wirken spürbar: eine dichte Fensterdurchführung, damit keine warme Luft nachströmt; eine realistische Zieltemperatur statt 18 °C; und der Timer, damit das Gerät nicht länger läuft als nötig. Ein zu groß gewähltes Gerät kühlt übrigens nicht sparsamer – die Kühlleistung sollte zur Raumgröße passen, nicht darüber liegen. Sechs Stellschrauben im Einzelnen: Stromkosten senken.

Ein gekipptes Fenster verschließen Sie mit einer Fensterabdichtung aus Stoff, die per Klettband am Rahmen sitzt und den Schlauch durchlässt. Die mitgelieferten Sets sind überwiegend für Schiebefenster gedacht: In den ausgewerteten Rezensionen ist ein nicht passendes Set bei nahezu jedem Gerät ein Kritikpunkt. Rechnen Sie damit, eine Abdichtung für Dreh-Kipp-Fenster nachkaufen zu müssen. Welche Abdichtung zu welchem Fenstertyp passt, zeigt der Ratgeber Abluftschlauch und Fensterabdichtung.

Möglich ist es, sinnvoll ist es selten. Jeder zusätzliche Meter und jede Krümmung erhöhen den Widerstand und geben mehr Wärme an den Raum zurück – mehrere Rezensionen in diesem Vergleich beschreiben den Schlauch im Betrieb als deutlich warm. Halten Sie ihn so kurz und gerade wie möglich und isolieren Sie ihn, wenn er durch den Raum führt. Warum eine Verlängerung Kühlleistung kostet, steht beim Abluftschlauch.

Bei den meisten Geräten dieses Vergleichs liegt eine Abdichtung bei, die aber nicht zu jedem Fenstertyp passt. Prüfen Sie vor dem Kauf, für welche Fensterform das Set gedacht ist und wie Ihr Fenster öffnet. Ohne dichten Abschluss zieht das Gerät genau die Wärme wieder herein, die es gerade nach draußen befördert hat.

Das hängt vom Gerät ab. Vier Geräte in diesem Vergleich verdunsten das Kondenswasser laut Hersteller selbst und kommen ohne Behälter aus, bei den übrigen wird es über einen Ablauf oder einen Behälter abgeführt. Verlassen Sie sich nicht allein auf die Herstellerangabe: Eine Rezension berichtet trotz Selbstverdunstung von rund 6 Litern nach acht Stunden Betrieb. Die drei Verfahren im Vergleich: Kondenswasser ablassen oder verdunsten lassen.

In der Regel nicht: Ein mobiles Gerät wird aufgestellt und im Herbst wieder weggeräumt, an der Bausubstanz ändert sich nichts. Anders liegt der Fall, sobald gebohrt wird oder eine Außeneinheit an die Fassade kommt – dafür ist eine Zustimmung üblich. Fragen Sie im Zweifel beim Vermieter nach; eine Bewertung Ihres Mietvertrags können wir nicht leisten. Was das für die einzelnen Bauarten bedeutet, steht unter Bauarten.

Nur, wenn der Hersteller ausdrücklich eine Heizfunktion ausweist. Keines der Geräte in diesem Vergleich hat eine – sie kühlen, entfeuchten und lüften. Geräte mit Wärmepumpenfunktion gibt es, sie werden als 4-in-1 beworben und sind in der Anschaffung teurer.

So oft, dass das Ansauggitter frei bleibt – bei täglichem Betrieb in der Hitzeperiode heißt das alle paar Wochen. Der Staubfilter sitzt hinter dem Gitter, lässt sich herausziehen und unter fließendem Wasser ausspülen; er muss vollständig trocken sein, bevor er zurückkommt. Ein zugesetzter Filter senkt den Luftdurchsatz und damit die Kühlleistung.

Das kommt vor, und es betrifft in den ausgewerteten Rezensionen mehrere Geräte in diesem Vergleich unterschiedlich stark: ein nach drei Nächten gebrochenes Laufrad mit über 24 Stunden erfolgloser Rücksendeabwicklung zwischen Amazon und Versanddienstleistern, eine defekt gelieferte Fernbedienung mit tagelang unbeantworteten Support-Anfragen, ein Warehouse-Deal-Exemplar mit Verunreinigungen bei Erhalt und ein bei Defekten schwer erreichbarer Verkäufer-Support. Details je Gerät stehen unter „Nachteile“ auf der jeweiligen Produktseite. Praktisch heißt das: Dokumentieren Sie einen Mangel sofort mit Fotos und starten Sie die Rücksendung über Ihr Amazon-Konto, statt auf eine Antwort des Herstellers zu warten – das war in den ausgewerteten Fällen der schnellere Weg. Eine Bewertung Ihrer Gewährleistungsrechte können wir nicht leisten.